Was haben Body Positivity und Soundbalancing miteinander gemeinsam? Auf der einen Seite helfe ich den Frauen durch die Frequenzen dabei, ihren Körper anzunehmen, mit sich in Einklang zu kommen. Auf der anderen Seite dürfen sie durch die Fotos im Embrace Projekt erkennen, wie schön sie sind. Aber erstmal der Reihe nach..
Alle sieben Jahre
Alle sieben Jahre verändert sich der Mensch. Das ist keine Metapher, keine esoterische Spinnerei, sondern eine Beobachtung, die sich durch Jahrtausende zieht. Sieben Tage hat die Woche. Sieben Farben gibt es im Regenbogen. Sieben Schöpfungstage. Und ich stehe jetzt, mit 56 Jahren, genau am Anfang eines neuen 7-Jahres-Zyklus.
Vor sieben Jahren gab es schonmal einen Blogpost zu diesem Thema. Seitdem hat sich viel bei mir getan..

Jetzt geht’s erst richtig los..
An meinem 56.Geburtstag dachte ich nicht: Ach, die Rente rückt näher, ich kann mich auf Ruhestand vorbereiten. Nein, ganz im Gegenteil. Mir war klar: Jetzt geht es erst richtig los.
Denn Reife ist nicht Rückzug. Es ist das Wissen um die eigenen Stärken, die Klarheit über die Werte, die wirklich zählen, das mutige Loslassen von allem, das nicht zu mir gehört. Wer bin ich? Wofür bin ich hier?

Die Entwicklung
In den Jahren davor war ich Fotografin für vieles: Fotoreportagen, Familien, Business-Porträts, Hochzeiten, Newbornbilder. Ich habe vieles ausprobiert, fühlte mich aber noch nicht wirklich zu Hause.

Dann kam das Projekt „Embrace Your Body“. Nicht als Auftrag, sondern als innerer Ruf. Body Positivity – die radikale Idee, dass jeder Körper es wert ist, gefeiert zu werden, genau wie er ist. Dass Schönheit nicht eine Figur ist, sondern eine Haltung, eine Erlaubnis und ein revolutionärer Akt der Selbstliebe.
Mit diesem Projekt fühlte ich mich wieder lebendig, ich wollte diese Botschaft in die Welt hinaustragen, etwas verändern. Für uns und die Generationen nach uns.

Und gerade, als ich in dieser Klarheit ankam, zog mich eine neue Kraft an: die Kraft der Töne, der Frequenzen, der Schwingungen. Klänge, die den Körper berühren. Soundbalancing, Klangreisen, Sound Medicine.

Das war erstmal gefühlt etwas völlig anderes. Soll ich jetzt meine Kamera weglegen und mich ganz auf die Klänge konzentrieren?
Doch dann wurde mir klar: ich muss mich nicht entscheiden. Ich kann beides in meinem Leben integrieren. Das Akustische und das Visuelle als Einheit. Eine Einladung, nach Hause zu kommen. Auf der einen Seite helfe ich den Frauen durch die Frequenzen dabei, ihren Körper anzunehmen, mit sich in Einklang zu kommen. Auf der anderen Seite dürfen sie durch die Fotos im Embrace Projekt erkennen, wie schön sie sind.
Ein neuer Anfang
Mit 56 Jahren, am Anfang dieser neuen Siebenjahres-Phase, habe ich einen neuen Fokus. „Embrace Your Body“ ist und bleibt mein Herzensprojekt – nicht das einzige, aber das stärkste. „Embrace Your Sound“ – die Soundbalancing-Arbeit – wächst neben ihr wie eine Schwester. Und alles andere (Reportagen, Porträts, Familien) darf ein wenig beiseitetreten. Nicht komplett, aber es ist nicht mehr so präsent.

Was sicher bleibt: Ich fotografiere nebenbei und ehrenamtlich Sternenkinder und Menschen am Ende ihres Lebens. Diese Arbeiten sind nach wie vor wichtig für mich. Sie zeigen mir immer wieder: Das Leben ist kostbar. Jeder Moment jeder Körper, jede Stimme.
Und nein, ich bin sicher nicht bereit für Rückzug, wie es für diesen Lebensabschnitt oft suggeriert wird. Im Gegenteil. Ich fühle mich lebendig und erfüllt. Ich möchte meine Botschaft der Body Positivity Bewegung in die Welt tragen, damit Menschen wissen: Du bist genug. Genau so wie du bist. Ich will Menschen mit meinen Klängen helfen, nach Hause zu kommen in ihre eigenen Körper, ihre eigene Wahrheit. In sieben Jahren bin ich 63. Ich weiß nicht, wer ich dann bin. Aber ich weiß, wer ich jetzt sein will. Und ich weiß: Das Beste liegt noch vor mir
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